Process Mining Software im neuen Toolmarktmonitor

Die Digitalisierung ist im vollen Gange. Digitale Prozesse erzeugen bei ihrer Abwicklung auch immer Informationen in den IT-Systemen. Diese Spuren unseres täglichen Handelns lassen sich mit Process Mining sichtbar machen und analysieren.

Im neuen Toolmarktmonitor stellen wir die Software für solche Analysen vor und beschreiben, was diese grundsätzlich kann. 7 Unternehmen haben dabei Ihre Lösungen eingebracht und geben damit einen guten Einblick in diesen noch jungen Markt. Wie immer küren wir keine Sieger nach Kategorien, sondern wollen Ihnen den Blick auf die wesentlichen Funktionen ermöglichen.

Ein kleiner Einblick

Process Mining Werkzeuge gehören zur Familie der Analytics-Software und bieten daher vor allem eine umfangreiche Analysefunktionalität. Typisch dabei sind Funktionen zum Drill-Down oder Filtermöglichkeiten, wie sie auch im Data-Warehouse-Kontext anzutreffen sind.
Die Kernfunktionalitäten von Process Mining Tools lassen sich in drei Aspekte einteilen:

  1. Discovery : Das Herstellen von Zusammenhängen aus dem Eventlogs (digtialen Fußspuren) der IT-Systeme.
  2. Vergleiche : Das Generieren von Erkenntnissen durch den Vergleich verschiedener Prozessabläufe.
  3. Betriebsunterstützung : Die fortlaufende Nutzung der Datenspuren bei der konkreten Abwicklung neuer Prozessinstanzen.
Funktionen von Process Mining Werkzeugen

Funktionale Kategorien für Process Mining Tools

Bei der Discovery gibt es wenig Unterschiede, auch wenn nicht alle Tools Social Mining beherrschen oder die Möglichkeit bieten, verschiedene Discovery-Algorithmen zu wählen. Die Vergleichsmöglichkeiten sind meist gut, auch wenn hier sehr unterschiedliche Ansätze zu finden sind. Bei der Betriebsunterstützung wird die Luft dünner. Dies erfordert jedoch auch eine enge Integration der Process Mining Tools in die bestehende Infrastruktur und ist eher etwas für den zweiten Schritt.

Mehr in unserer Studie

Im Toolmarktmonitor finden Sie wie immer Hinweise für ihre ersten Schritte, im Besonderen eine Beschreibung der Funktionen und Hinweise für die ersten Projekte. Den Toolmarktmonitor finden Sie unter www.toolmarktmonitor.de kostenlos (Registrierung erforderlich) zum Download.

 

Welche Erfahrungen haben Sie bereits mit Process Mining Tools gemacht? Schreiben Sie uns im Blog!

ISO 9001:2015 prozessorientiert umsetzen und Veränderungen gestalten

Wie kann eine Organisation entsprechend der ISO 9001:2015 gestaltet werden? Wie gelingt es, die Verantwortlichkeiten und Befugnisse für Prozesse zuzuweisen? Und wie können Prozesse und das Qualitätsmanagement-System kontinuierlich verbessert werden?

Das Kapitel 4.4 der Norm 9001:20015 fordert die Umsetzung der genannten Punkte. Vor diesen Herausforderungen stehen alle Unternehmen, die sich in den kommenden Jahren mit der Revision der ISO 9001:2015 beschäftigen müssen. Die Revision der DIN ISO 9001 kann dabei eine große Chance sein. Sie bietet Ihnen die Möglichkeit nicht nur Ihr Qualitätsmanagement, sondern Ihre ganze Organisation prozessorientiert auszurichten. Eine Chance, die jedoch die Bereitschaft für Veränderungen voraussetzt.

Die ISO Norm 9001:2015 bietet Ihnen das strategische und organisatorische Rüstzeug für eine erfolgreiche prozessorientiertere Organisation. Weiterlesen

Agilität im Prozessmanagement: Brauchen wir noch Prozesse oder arbeiten wir jetzt alle agil?

Wie sich prozessorientierte Unternehmensführung mit Agilität ergänzen lässt

Viele Unternehmen bewegen sich heute im VUCA-Umfeld, welches durch große Unsicherheit und hohe Dynamik geprägt ist. Klassische Management- und Organisationskonzepte, die von zumindest phasenweise stabilen Verhältnissen ausgehen und auf zentralisierte Entscheidungen setzen, greifen in diesem Umfeld nicht mehr oder sind sogar kontraproduktiv.

Der nachhaltige Umstieg von rein funktionalen auf prozessorientierte Organisationsformen wird zurzeit in vielen Unternehmen in Angriff genommen. Die Steuerung über Ende-zu-Ende Prozesse (d.h. vom Kunden zum Kunden) führt bereits zu einer deutlichen Verbesserung der Kundenorientierung und der bereichsübergreifenden Zusammen­arbeit. Agile Konzepte und Methoden werden in diesem Kontext ebenfalls als Antwort auf diese Herausforderungen gesehen und zunehmend bei der Organisationsgestaltung berücksichtigt.

Es lohnt sich deshalb zu prüfen, wie die Konzepte für die prozessorientierte Organisation sich durch Agilität weiter ergänzen lassen. Weiterlesen

Was hat die Customer Journey mit Prozessmanagement zu tun?

In den letzten Jahren ist ein Begriff zunehmend in den Fokus der Betrachtungen gekommen, die Customer Journey.

Die Interaktion zwischen Kunde und Unternehmen ist schon lange nicht mehr auf den reinen Austausch von Waren gegen Geld beschränkt. Die Anbahnungsphase vor dem Kauf und die Betreuung nach dem Kauf gab es schon immer, doch die Erwartungshaltung des Kunden hat sich grundlegend geändert.

„Der Kunde war schon immer König, heute will er aber auch wie einer behandelt werden.“

Mit zunehmender Verfügbarkeit ähnlicher oder gleichwertiger Produkte von unterschiedlichen Herstellern und damit zunehmend austauschbaren Produkten und Dienstleistungen erweitern sich die Kundenerwartungen auf die vor- und nachgelagerten Kundenkontaktpunkte:

  • Information,
  • Beratung,
  • Auswahl,
  • Kauf,
  • Lieferung/Leistung,
  • Betreuung und Retoure.

Nur ist die Customer Journey keine reine Aneinanderreihung von Kundenkontaktpunkten sog. Customer Touch Points.

„Nur wer diesen Parcours auf jeder Etappe erfolgreich bedienen kann, wird zunehmend die Kundenerwartung erfüllen und darüber die Kundenbindung erhöhen können. Die auf diesem Wege gesammelten Kundendaten ermöglichen es Unternehmen zudem, gezielter individuelle Kundenangebote zu erstellen“,so Oliver Rosenstein, Leiter Prozessmanagement, Toom Baumarkt.

Wenn bisher von den Kundenerwartungen die Rede war, Weiterlesen

Prozessmanagement-Kongress der BPM&O vermittelt Impulse für digitale Transformation

Die Welt befindet sich im Wandel und Unternehmen stehen vor großen Herausforderungen. Wer sich für prozessorientierte Unternehmensführung interessiert, dem bietet der vierte Prozessmanagement-Kongress von BPM&O am 16. und 17. März 2017 im Kölner Mediapark praktische Einsichten. Der Themenschwerpunkt ist „Digitale Transformation“ und eine BPM-Live-Hacking-Session mit Workflow-Tools gestaltet den praktischen Teil. Chief Process Officers (CPOs) und andere Prozessverantwortliche erwarten Erfahrungsberichte, Keynote-Vorträge sowie interaktive Workshops, Diskussionsrunden und die Gelegenheit zum Networking. Anmeldungen sind noch möglich unter www.cpobpmo.de.

Impulse und Erfahrungen für das Prozessmanagement

Den Keynote-Vortrag zum Thema „Digitale Transformation im Prozessmanagement“ hält Karl-Heinz Land, Weiterlesen