Tagung des IIBA® Germany Chapters zur Business Analyse am 20.02.15 in Köln

Logo IIBA BPMODas IIBA® Germany Chapter lädt Sie zu einer halbtägigen kostenfreien Veranstaltung in die Räume der BPM&O nach Köln ein. Informieren Sie sich bei drei Impulsvorträgen oder während des Networkings über das Thema Business Analyse. Sie haben die Möglichkeit, mit erfahrenen Experten aus Wissenschaft und Praxis zu diskutieren und Meinungen auszutauschen. Oder nutzen Sie diesen Termin einfach als Impuls für Ihr Unternehmen oder Ihre persönliche Karriere.

Rainer Wendt, President des IIBA Germany Chapters, hat sich bereit erklärt, ein Editorial zu schreiben. Sie finden es als Kommentar zu diesem Beitrag.

 

 

Agenda am 20.02.2015:

09:00 Uhr: Coffee to meet / Beginn der Tagung

10:00 Uhr: Begrüßung durch BPM&O

10:15 Uhr: Impulsvortrag 1 zum Thema Business Analyse im deutschsprachigen Raum – IIBA, BABOK, CBAP und die Alternativen, Speaker: Rainer Wendt (President des IIBA Germany Chapters)

11:00 Uhr: Networking Break

11:30 Uhr: Impulsvortrag 2 zum Thema Business Analyse im Kontext von operativem Prozeßmanagement,  Speaker: Sven Schnägelberger (BPM&O GmbH)

12:15 Uhr: Implusvortrag 3 zum Thema Business Analyse, Prozesse und Projekte, Speaker: Roland Gareis (Gareis Consulting GmbH)

13:00 Uhr: Networking Lunch

14:00 Uhr: Ende
Über das IIBA® Germany Chapter

Das Germany Chapter des  International Institutes of Business Analysis (IIBA) ist ein eingetragener Verein nach deutschem Recht. Das Chapter ist Teil einer » internationalen Community, dessen Ziel es ist, Standards und Practices der Disziplin Business Analyse auf lokaler, nationaler Ebene zu fördern. Es verpflichtet sich zu besonderen Leistungen und hervorragender Qualität zu ausgewählten Themen der Business  Analyse. Diese orientieren sich grundsätzlich am » Business Analysis Body of Knowledge (BABOK®), einem Framework, das sämtliche Bereiche der Business Analyse reflektiert und einen internationalen Standard abbildet.

Die Angebote des Chapters richten vor allem an Professionals unabhängig ihrer Branchenzugehörigkeit. Die persönliche Weiterbildung steht hierbei im Vordergrund. Das Chapter ermöglicht die Teilnahme an Chapter-Meetings, Webinaren, Workshops, Tagungen oder auch Lerngruppen als Vorbereitung auf Zertifizierungsprüfungen.

Falls Sie sich in der stark wachsenden Disziplin der Business Analyse weiterentwicklen möchten oder noch Young Professional sind, dann nehmen Sie Kontakt mit uns auf und werden Sie Teil des weltweiten Netzwerkes Bussiness Analyse.

  • „Prozessmanagement-Projekte sind Change-Management-Projekte“ schreibt die Kollegin Ariane Möller in ihrem kürzlich verfassen Blogbeitrag.
    Die Einführung von Prozessmanagement führt sicherlich zu Veränderungen im Unternehmen. Und das ist gut so. Schließlich müssen sich Unternehmen ständig weiterentwickeln um Schritt zu halten, das Gleiche gilt für die Mitarbeiter. Gutes Change-Management begleitet und unterstützt die Mitarbeiter in dieser Entwicklung, es werden neue Verhaltensmuster erarbeitet, neue Führungstechniken und neue Abläufe, im Einklang mit verbesserten Prozessen. Der Erfolg solcher Veränderungen sollte durch passende und zeitgerecht verfügbare Lösungen abgesichert werden, das macht die Vorteile transparent und sorgt für eine nachhaltige Akzeptanz.

    Hier setzt die Business Analyse an. Changes werden meist durch neue Lösungen unterstützt, teilweise sogar erst möglich durch sie. Die Konzeptionierung dieser Lösungen ist der Kern der Business Analyse. Die Lösungen bestehen aus neuen oder geänderten Prozessen, Policies oder Elementen der Ablauf- und auch der Aufbauorganisation – in den meisten Fällen ergänzt durch passende IT-Tools.
    Der Business Analyst schaut deshalb ganzheitlich auf diese Veränderungen. Er ist der Change-Agent, der Lösungen auf mehreren Ebenen planen und so kommunizieren kann, dass unterschiedlichste Stakeholder die Lösungen umsetzen können und auch annehmen.
    Die übergreifende Rolle des Business Analysten bildet Brücken in Change-Projekten in mehrfacher Hinsicht: zwischen derzeitigen und zukünftigen Prozessen („AS-IS“ zu „TO-BE“) und zwischen Stakeholdern, die die Geschäftsprozesse ausführen („Das Business“) und denjenigen, die die Prozesse durch neue Lösungen und Tools mit Hilfe geeigneter Projekte unterstützen (oftmals „Die IT“).

    • Ariane Möller

      Lieber Herr Wendt,
      Wie Sie richtig schreiben, steht die ganzheitliche Sicht auf das Unternehmen im Fokus. So wie die Prozesse der Unternehmensstrategie folgen sollten, sollten auch die Organisation und die IT sich am Unternehmensbedarf und den daraus abgeleiteten Prozessen ausrichten.
      Veränderungen im Unternehmensumfeld oder interne Optimierungsvorhaben führen zu Anpassungs-, also Änderungsbedarf. Es bedarf sowohl der Analyse zur Entwicklung eines zielorientierten Lösungsansatzes als insbesondere auch der Akzeptanz der gewählten Lösung, um die Veränderung erfolgreich umzusetzen. Hier unterstützen die Methoden der Organisationsentwicklung.